Entwarnung auf dem Amt
Heute war er dann also. Der gefürchtete Tag, an dem ich meine neue Arbeitsberaterin kennen lernen durfte, die mir gleich zu Beginn diesen Hammer reingewürgt hat.
Naja, die Frau war ganz nett. Noch nicht so betriebsblind wie manch andere in dem Laden. Jedenfalls bin ich gleich zu Anfang ins Wort gefallen und wollte wissen, ob es in der Sache schon eine Entscheidung gegeben hat.
Es war genau so, wie ich es mir gedacht hatte. Diese Firma hat die Scheise gebaut. Die hat behauptet, dass ich mich dort nie beworben habe. Naja, diese Firma hat ja auch nicht gerade den besten Ruf. Diese Aktion jedenfalls hat mir nur bestätigt, dass es besser so ist, wenn ich nicht eingestellt werde von denen. Die sind so bescheuert und kehren mal eben son halben Monat Arbeitszeit unter den Tisch und machen mir nur Ärger. Vergessen wir diese Episode also und kehren es unter den Tisch. Es muss ja irgendwie weiter gehen und die haben mich nicht in die Knie gezwungen. Das ist doch schon mal was.
Ansonsten gab es nur wieder die üblichen Gespräche auf dem Amt. Wo ich mich beworben habe, ob ich schon bei privaten Vermittlern war und und und. Dann hatten wir es noch mit dem Thema weg gehen und dass ich das nicht kann. Ok, ich will es auch nicht. Aber das muss ich der ja nicht auf die Nase binden.
In drei Monaten will sie mich wieder sehen. Wenn ich bis dahin keinen Job habe, woran ich auch nicht wirklich glaube, will sie mich in eine Trainigsmaßnahme stecken. Vier Wochen geht es dann rund um Bewerbungen und was ich anders, bzw. besser machen könnte. Es soll auch geschaut werden, in welche Jobs ich eventuell noch gehen könnte. Richtungen, auf die bisher noch keiner gekommen ist.
Aber das soll erst in drei Monaten kommen und bis dahin kann noch viel passieren. Bleiben wir also einfach ganz ruhig und warten die Zeit ab.
Meine Brille habe ich heute auch abgeholt. Man war mir mulmig, als ich ohne Brille in den Laden rein bin und mit Brille dann wieder raus. Ich hatte Angst, dass mich jemand damit sieht. Sicher, sie passt schon zu mir und wenn man es genau betrachtet ist es ein Schmuckstück. Aber ungewohnt war die Sache schon.
Das Auto fahren klappt prima. Ich kann ohne Probleme einparken, sehe alles und habe keine Einschränkungen weiter.
Am Anfang war es schon komisch die Brille vor den Augen zu haben. Ich hatte das Gefühl, dass meinen Augen das nicht besonders gut tut. Gleichzeitig habe ich aber bemerkt dass ohne Brille alles irgendwie kleiner wirkt.
Jedenfalls habe ich mich schon jetzt daran gewöhnt und kann mir nicht mehr wirklich vorstellen, jemals ohne Brille eine Sehqualität gehabt zu haben.
Ok, ein Teil des Sturmes hat sich nun erst einmal gelegt. Schauen wir mal, wie es weiter geht. Auch wenn ich die Maßnahme machen muss, werde ich das irgendwie überstehen. Es wird schon irgendwie werden. Und wer weiß, am Ende finde ich ja bis dahin auch einen Job. Meine neue Beraterin jedenfalls meint, dass ich schon recht flexibel bin und dass das gut so ist.
Naja, die Frau war ganz nett. Noch nicht so betriebsblind wie manch andere in dem Laden. Jedenfalls bin ich gleich zu Anfang ins Wort gefallen und wollte wissen, ob es in der Sache schon eine Entscheidung gegeben hat.
Es war genau so, wie ich es mir gedacht hatte. Diese Firma hat die Scheise gebaut. Die hat behauptet, dass ich mich dort nie beworben habe. Naja, diese Firma hat ja auch nicht gerade den besten Ruf. Diese Aktion jedenfalls hat mir nur bestätigt, dass es besser so ist, wenn ich nicht eingestellt werde von denen. Die sind so bescheuert und kehren mal eben son halben Monat Arbeitszeit unter den Tisch und machen mir nur Ärger. Vergessen wir diese Episode also und kehren es unter den Tisch. Es muss ja irgendwie weiter gehen und die haben mich nicht in die Knie gezwungen. Das ist doch schon mal was.
Ansonsten gab es nur wieder die üblichen Gespräche auf dem Amt. Wo ich mich beworben habe, ob ich schon bei privaten Vermittlern war und und und. Dann hatten wir es noch mit dem Thema weg gehen und dass ich das nicht kann. Ok, ich will es auch nicht. Aber das muss ich der ja nicht auf die Nase binden.
In drei Monaten will sie mich wieder sehen. Wenn ich bis dahin keinen Job habe, woran ich auch nicht wirklich glaube, will sie mich in eine Trainigsmaßnahme stecken. Vier Wochen geht es dann rund um Bewerbungen und was ich anders, bzw. besser machen könnte. Es soll auch geschaut werden, in welche Jobs ich eventuell noch gehen könnte. Richtungen, auf die bisher noch keiner gekommen ist.
Aber das soll erst in drei Monaten kommen und bis dahin kann noch viel passieren. Bleiben wir also einfach ganz ruhig und warten die Zeit ab.
Meine Brille habe ich heute auch abgeholt. Man war mir mulmig, als ich ohne Brille in den Laden rein bin und mit Brille dann wieder raus. Ich hatte Angst, dass mich jemand damit sieht. Sicher, sie passt schon zu mir und wenn man es genau betrachtet ist es ein Schmuckstück. Aber ungewohnt war die Sache schon.
Das Auto fahren klappt prima. Ich kann ohne Probleme einparken, sehe alles und habe keine Einschränkungen weiter.
Am Anfang war es schon komisch die Brille vor den Augen zu haben. Ich hatte das Gefühl, dass meinen Augen das nicht besonders gut tut. Gleichzeitig habe ich aber bemerkt dass ohne Brille alles irgendwie kleiner wirkt.
Jedenfalls habe ich mich schon jetzt daran gewöhnt und kann mir nicht mehr wirklich vorstellen, jemals ohne Brille eine Sehqualität gehabt zu haben.
Ok, ein Teil des Sturmes hat sich nun erst einmal gelegt. Schauen wir mal, wie es weiter geht. Auch wenn ich die Maßnahme machen muss, werde ich das irgendwie überstehen. Es wird schon irgendwie werden. Und wer weiß, am Ende finde ich ja bis dahin auch einen Job. Meine neue Beraterin jedenfalls meint, dass ich schon recht flexibel bin und dass das gut so ist.
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