unser Donnerstag
Den Donnerstag gingen wir etwas ruhiger an. Heute stand nur ein Waldspaziergang an. Und da mein Bruder mit wollte, sind wir eben erst zum Nachmittag los.Wenn ich ehrlich bin, hatte ich das Gefühl, dass Tieger nur recht widerwillig aufgestanden ist. Aber wir hatten uns das vorgenommen und ich bin der Meinung, dass dieser naturbelassene Wald durchaus sehenswert ist.
Wir sind dann also zu viert los gefahren. Ja, zu viert. Mein Hundchen durfte auf diesem Ausflug mal mit von der Partie sein.
Das Wetter war super! Hatte es am Vormittag noch geregnet, so kam nun die Sonne raus... und die hatte eine Kraft. Das war der helle Wahnsinn. Von jetzt auf gleich wurde es richtig schwül. Blos gut, dass wir unter dem schützenden Blätterdach waren und von der Hitze wenig bis gar nichts mitbekommen haben.
Habe ich diese Luft in dem Wald wieder einmal genossen. So mild und würzig und absolut herrlich.
Und wenn ich dann mal hinter meinem Fotoapperat vor gekommen bin, habe ich den Blick in den unberührten Wald einfach nur genossen. Sofort kamen mir viele Geschichten von kleinen Waldgeistern, Zwergen und Knomen in den Sinn. Ich hätte da wieder die Geschichten für ein ganzes Jahr zusammen spinnen können. Aber da ich nicht allein war, ging das nicht. Die nötige Ruhe fehlte dann doch, da ja nund doch hier und da gealbert wurde.Wir sind den Spaziergang schön ruhig angegangen und waren auf diese Art und Weise sicherlich ne Stunde unterwegs.
Zur Belohnung habe ich noch eine Runde Erbsensuppe aus der Gulaschkanone ausgegeben. Natürlich mit Würstchen und Brot, wie sich das gehört. Auf diese Weise hatte ich mein Abendbrod schon. Mehr brauchte ich an diesem Abend nicht und musste einmal nicht kochen. War auch richtig gut so.
Am Abend haben wir dann noch etwas gewürfelt. War ganz lustig. Keinem war langweilig, ich hatte endlich mal wieder jemanden, der mit mir spielt und die Zeit verging wie im Flug.
Mein Schatz hat an diesem Tag früher Feierabend gemacht. Man hat mich das gefreut. Er hat doch wirklich mal Überstunden für mich genommen. Supi das.
Nächsten Sonnabend muss er dafür wieder arbeiten, so wie das jetzt aussieht. Aber auch daran habe ich mich gewöhnt. So gesehen kann ich froh sein, dass wenigsten er eine Arbeit hat, wenn mich schon kein Arbeitgeber einstellen möchte. Verzweifelt wurschtel ich mich nun so durch den Alltag und sehe mich selber schon als die Hausfrau ohne Sinn und Zukunft.
Hey, das soll doch ein Wochenbericht einer schönen Woche werden. Nun ist aber mal gut mit dem Gejammer hier. lol
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