MS? ICH?
Die Geschichte mit dem 24h-Blutdruckmessgerät habe ich nun hinter mir. Und heraus gekommen sind eine gute und eine relativ schlecht Nachricht.
Die Gute: mit meinem Blutdruck ist alles in Ordnung. Ich muss also keine Medikamente dafür nehmen.
Die Schlechte: Ich hatte wieder einmal so eine Sehstörung und habe es der Ärztin auch erzählt. Ich konnte ihr die Sehstörung genau beschreiben und schon rückte sie mit einem Verdacht raus, dem sie gern nachgehen würde. Sie meinte, dass es auch eine MS sein kann, was die Sehstörungen verursacht. Sie wolle mir keine Angst machen, und zunächst habe ich es auch sehr leicht genommen, was sie da gesagt hat.
Das dicke Ende kam dann am Abend. Ich habe meinem Schatz von dem Verdacht erzählt. Und er nur so: "Ach du Scheise!" In einem Tonfall den er wirklich nur dann an den Tag legt, wenn er wirklich entsetzt ist. Erst in dem Moment sind bei mir die Münzen gefallen. MS - diese Krankheit, wo die Knochen schwächer und schwächer werden. Wo man unweigerlich irgendwann ein Plfegefall wird. Diese heimtückische Sache, wo es einem mal gut und mal schlecht geht. ICH KANN DAS NICHT HABEN!!! DAS GEHT NICHT!!!
Wir haben noch so halbwegs darüber geredet. Nur so ein "was wäre wenn"-Gespräch. Und er immer nur, dass er zu mir halten würde, komme was da wolle. Er würde mich auch pflegen und was weis ich nicht alles.
Ich lasse mich nicht pflegen. Ich nicht! Ich versaue doch dem Mann nicht den Rest seines ohnehin schon durch mich vesauten Lebens.
Fest steh für mich, wenn ich diese Krankheit wirklich haben sollte, werde ich umgehend Kontakt mit der Organisation Dignitas aufnehmen. Ich werde kein bettlägriger, bewegungsunfähiger Halbmensch werden, der täglich nur noch auf den erlösenden Tod wartet.
Dignitas leistet ja nicht sofort Sterbehilfe. Dem gehen ja Gespräche voraus und Wartezeiten. Ich möchte mir diese Option nur offen halten. Ich möchte dann bestimmen, wie es und vor allen Dingen wann es zu Ende geht. Und nicht darauf warten bis diese abscheuliche Krankheit ihren Verlauf nimmt.
Eine neue Frauenärztin habe ich auch. Ich wurde dort hin überwiesen, mit dem Stichpunkt "Kinderwunsch". Schon nächsten Dienstag soll ich dort hin. Ich denke schon, dass ich da sagen sollte, dass man den Kinderwunsch ruhig erst einmal weg lassen sollte. Was nutzt mir denn ein Kinderwunsch, wenn ich dem armen Wurm die MS dann vielleicht noch mit ins Leben gebe. Auch diesen Schuh möchte ich mir nicht anziehen. Ich nicht. Nein nein nein
Zur Zeit kommt es aber auch knüppeldick auf mich drauf. Manchmal hasse ich das Leben wie es ist. Ich hasse es, ich hasse es, ich hasse es!!!
Die Gute: mit meinem Blutdruck ist alles in Ordnung. Ich muss also keine Medikamente dafür nehmen.
Die Schlechte: Ich hatte wieder einmal so eine Sehstörung und habe es der Ärztin auch erzählt. Ich konnte ihr die Sehstörung genau beschreiben und schon rückte sie mit einem Verdacht raus, dem sie gern nachgehen würde. Sie meinte, dass es auch eine MS sein kann, was die Sehstörungen verursacht. Sie wolle mir keine Angst machen, und zunächst habe ich es auch sehr leicht genommen, was sie da gesagt hat.
Das dicke Ende kam dann am Abend. Ich habe meinem Schatz von dem Verdacht erzählt. Und er nur so: "Ach du Scheise!" In einem Tonfall den er wirklich nur dann an den Tag legt, wenn er wirklich entsetzt ist. Erst in dem Moment sind bei mir die Münzen gefallen. MS - diese Krankheit, wo die Knochen schwächer und schwächer werden. Wo man unweigerlich irgendwann ein Plfegefall wird. Diese heimtückische Sache, wo es einem mal gut und mal schlecht geht. ICH KANN DAS NICHT HABEN!!! DAS GEHT NICHT!!!
Wir haben noch so halbwegs darüber geredet. Nur so ein "was wäre wenn"-Gespräch. Und er immer nur, dass er zu mir halten würde, komme was da wolle. Er würde mich auch pflegen und was weis ich nicht alles.
Ich lasse mich nicht pflegen. Ich nicht! Ich versaue doch dem Mann nicht den Rest seines ohnehin schon durch mich vesauten Lebens.
Fest steh für mich, wenn ich diese Krankheit wirklich haben sollte, werde ich umgehend Kontakt mit der Organisation Dignitas aufnehmen. Ich werde kein bettlägriger, bewegungsunfähiger Halbmensch werden, der täglich nur noch auf den erlösenden Tod wartet.
Dignitas leistet ja nicht sofort Sterbehilfe. Dem gehen ja Gespräche voraus und Wartezeiten. Ich möchte mir diese Option nur offen halten. Ich möchte dann bestimmen, wie es und vor allen Dingen wann es zu Ende geht. Und nicht darauf warten bis diese abscheuliche Krankheit ihren Verlauf nimmt.
Eine neue Frauenärztin habe ich auch. Ich wurde dort hin überwiesen, mit dem Stichpunkt "Kinderwunsch". Schon nächsten Dienstag soll ich dort hin. Ich denke schon, dass ich da sagen sollte, dass man den Kinderwunsch ruhig erst einmal weg lassen sollte. Was nutzt mir denn ein Kinderwunsch, wenn ich dem armen Wurm die MS dann vielleicht noch mit ins Leben gebe. Auch diesen Schuh möchte ich mir nicht anziehen. Ich nicht. Nein nein nein
Zur Zeit kommt es aber auch knüppeldick auf mich drauf. Manchmal hasse ich das Leben wie es ist. Ich hasse es, ich hasse es, ich hasse es!!!
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