Urlaubstag 3 - Freilichtmuseum 400 Jahre Schwarzwald
Heute wussten wir zu Anfang nicht wirklich etwas mit uns anzufangen. Gestern Abend hatten wir noch eine E-Mail an die Betreiber der Sauschwänzlebahn geschrieben, ob Hunde überhaupt erlaubt sind. Heute Morgen war noch nichts da, was eine Antwort hätte sein können. Was also tun?Mein Schatz ist dann ersmal duschen gegangen und ich hab noch etwas gesurft. Was allerdings ohne meine neue Maus und die separate Tastatur am PC-tisch ist das schon recht umständlich.
Frank hat dann noch mal nach den Preisen für diese Bahn gesurft und hatte dann mal eben keine Lust mehr auf die Bahn. Was also sonst machen?
Ich habe meinen Wunsch nach dem Freilichtmuseum durchsetzen können. Frank war ja erst nicht wirklich begeistert, aber als wir dann wirklich drin waren, also auf dem Gelände, war er sofort begeistert. Genau so begeistert wie ich.
Auf dem Gelände des Museums sind verschiedene Häuser aus verschiednen Regionen des Schwarzwaldes und aus verschiedenen Zeitepochen aufgestellt. Es sin
d Häuser, die von ihren ursprünglichen Orten auf dieses Gelände gebracht worden sind. Sie worden quasie abgebaut und an anderer Stelle wieder aufgebaut.Teilweise haben die auch noch lebende Schweine im Koben, oder Kühe. Erst hatten sie ja nur Attrappen stehen, aber plötzlich muhte das. die waren echt!
Dazu kamen noch Haushaltsgeräte, Spinnräder, Webstühle und und und. In dem einen Haus hat sogar eine Frau direkt am Spinnrad gesessen. Das war als so eine Art Schaustück gedacht. Dummerweise war da eine französische Reisegruppe, die die alle in Beschlag genommen hatte. Und als ich dann endlich eine Lücke zum Schauen gefunden
hatte, kam die dämliche Reiseführerin und stellte sich direkt vor mich. Ich hätte ausrasten können. Und prompt gab es natürlich auch eine Auseinandersetzung mit Frank. Nur weil ich mal was gesagt habe.Davor war noch sone Sache mit ner anderen Ausländertucke und deren Hund. Spike ist da ganz friedlich lang gelaufen, dachte an nichts Böses und der blöde Köter kleffte sich die Seele aus dem Leib. Die Tussi stand daneben und schüttelte mit dem Kopf, lies ihre Töle aber kläffen. Gut für sie, dass sie keine Deutsche war. Der hätte ich ein paar Takte erzählt. Aber Hallo!
Es war aber trotz Allem ein schöner Tag. Interessant, schön warm und klasse ausgefüllt.
Aber das hier ist der erste Urlaub, wo ich nicht auf Anhieb sage, hier möchte ich her ziehen. Sicher, die Landschaft ist klasse und ich finde es wunderschön hier, aber das Meer würde mich dann doch eher locken, dort hin zu ziehen.
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