Urlaub mit Folgen - Teil 2
"Doreen aufstehen. Es ist höchste Zeit."
Die Mutter hat nur den Kopf zur Tür reingesteckt und ist schon wieder weg. Doreen quält sich aus dem Bett. Ihr Schädel brummt und sie hat das Gefühl, gerade mal zehn Minuten geschlafen zu haben.
Nach der kalten Dusche geht es ihr schon besser. Und nach der üblichen Tasse Kaffee ist sie wieder fit wie ein Turnschuh. Sie packt noch die restlichen Dinge in ihr Handgepäck und geht dann der Mutter noch etwas zur Hand.
"Doreen die Taxe ist da", ruft die Mutter.
Das war wie ein Startschuss zur Hektik. Alle wuseln durcheinander und keiner ereicht sein Ziel. Aber irgendwann sitzen sie dann doch im Auto.
Sitzen? Sie sind eng aneinander gequetscht. Der Vater hat es noch am bequemsten. Er sitzt so breit als irgend möglich vorne neben Fahrer. Christoph, die Mutter und Doreen müssen sich die nicht gerade sehr breite Rückbank teilen. Doreen ist angepisst. Sie will nur raus aus dieser sticigen Enge.
Die Taxe bringt sie bis zum Bahnhof. Der Zug steht schon da und die Familie steigt ein und suchen ihre Plätze.
Während der Fahrt haben sie ein ganzes Abteil für sich allein.
Sie fahren bis nach Erfurt. Auf dem Bahnhof essen sie noch eine Kleinigkeit und in einer Taxe geht es zum Flughafen. Es ist alles voll Menschen und dazu noch sehr warm.
Doreen kann das Nörgeln einfach nicht lassen. Der Mutter geht das so langsam auf die Nerven. Es folgt eine Standpauke, die die Aufmerksamkeit aller anregt. Alles scheint plötzlich über Doreen zu reden.
"Ein toller Anfang für einen Urlaub", denkt sie und läuft rot an.
In der Zwischenzeit hat der Vater die ganzen Formalitäten erledigt und jetzt heißt es warten. Es steht zwar eine lange Reihe Sitze da, aber die sind alle belegt.
Doreen kann sich die Bemerkung einfach nicht verkneifen: "Da muss aber auch jeder Rotzwanst einen Sitz haben."
Die Mutter beantwortet diese Bemerkung mit einer Ohrfeige.
Doreen wird wütend und schreit. "Ich habe doch nicht mit dir geredet."
Nach einer halben Stunde können sie dann endlich in den entgültigen Warteraum. Da bekommen sie dann auch einen Sitzplatz und die ganze Warterei wird erträglicher. Doreen holt ihr Tagebuch raus und beginnt einen Eintrag:
"Der Tag hat ja eigentlich ganz lustig angefangen, aber im Taxi wurde es dann so langsam unerträglich. Diese Hitze und dazu die Enge.
Am Flughafen hat Mutter mich sogar geohrfeigt. Und das nur, weil ich mal meine Meinung gesagt habe. Sie hatte das natürlich gleich wieder als Meckerei aufgefasst. Das war natürlich wieder ein gefundenes Fressen für die Klatschtanten.
Meine Laune war und ist auf dem Nullpunkt angelangt. Und Bock auf den Urlaub habe ich auch nicht mehr wirklich."
An diesem Stück hat sie nicht sehr lang gesessen und eigentlich sollte der Flieger jetzt gehen. Aber wie das in deutschen Transportunternehmen nun mal ist, hat der Flieger Verspätung.
Ein Lautsprecher ertönt: "Verehrte Fluggäste. Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass das Flugzeug einen Defekt hat. Eine Leihmaschine steht aber zur Verfügung und in einer viertel Stunde kann der Start erfolgen."
Doreen kann darauf nur sagen: "Na wenigstens erfährt man was los ist."
Die Mutter hat nur den Kopf zur Tür reingesteckt und ist schon wieder weg. Doreen quält sich aus dem Bett. Ihr Schädel brummt und sie hat das Gefühl, gerade mal zehn Minuten geschlafen zu haben.
Nach der kalten Dusche geht es ihr schon besser. Und nach der üblichen Tasse Kaffee ist sie wieder fit wie ein Turnschuh. Sie packt noch die restlichen Dinge in ihr Handgepäck und geht dann der Mutter noch etwas zur Hand.
"Doreen die Taxe ist da", ruft die Mutter.
Das war wie ein Startschuss zur Hektik. Alle wuseln durcheinander und keiner ereicht sein Ziel. Aber irgendwann sitzen sie dann doch im Auto.
Sitzen? Sie sind eng aneinander gequetscht. Der Vater hat es noch am bequemsten. Er sitzt so breit als irgend möglich vorne neben Fahrer. Christoph, die Mutter und Doreen müssen sich die nicht gerade sehr breite Rückbank teilen. Doreen ist angepisst. Sie will nur raus aus dieser sticigen Enge.
Die Taxe bringt sie bis zum Bahnhof. Der Zug steht schon da und die Familie steigt ein und suchen ihre Plätze.
Während der Fahrt haben sie ein ganzes Abteil für sich allein.
Sie fahren bis nach Erfurt. Auf dem Bahnhof essen sie noch eine Kleinigkeit und in einer Taxe geht es zum Flughafen. Es ist alles voll Menschen und dazu noch sehr warm.
Doreen kann das Nörgeln einfach nicht lassen. Der Mutter geht das so langsam auf die Nerven. Es folgt eine Standpauke, die die Aufmerksamkeit aller anregt. Alles scheint plötzlich über Doreen zu reden.
"Ein toller Anfang für einen Urlaub", denkt sie und läuft rot an.
In der Zwischenzeit hat der Vater die ganzen Formalitäten erledigt und jetzt heißt es warten. Es steht zwar eine lange Reihe Sitze da, aber die sind alle belegt.
Doreen kann sich die Bemerkung einfach nicht verkneifen: "Da muss aber auch jeder Rotzwanst einen Sitz haben."
Die Mutter beantwortet diese Bemerkung mit einer Ohrfeige.
Doreen wird wütend und schreit. "Ich habe doch nicht mit dir geredet."
Nach einer halben Stunde können sie dann endlich in den entgültigen Warteraum. Da bekommen sie dann auch einen Sitzplatz und die ganze Warterei wird erträglicher. Doreen holt ihr Tagebuch raus und beginnt einen Eintrag:
"Der Tag hat ja eigentlich ganz lustig angefangen, aber im Taxi wurde es dann so langsam unerträglich. Diese Hitze und dazu die Enge.
Am Flughafen hat Mutter mich sogar geohrfeigt. Und das nur, weil ich mal meine Meinung gesagt habe. Sie hatte das natürlich gleich wieder als Meckerei aufgefasst. Das war natürlich wieder ein gefundenes Fressen für die Klatschtanten.
Meine Laune war und ist auf dem Nullpunkt angelangt. Und Bock auf den Urlaub habe ich auch nicht mehr wirklich."
An diesem Stück hat sie nicht sehr lang gesessen und eigentlich sollte der Flieger jetzt gehen. Aber wie das in deutschen Transportunternehmen nun mal ist, hat der Flieger Verspätung.
Ein Lautsprecher ertönt: "Verehrte Fluggäste. Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass das Flugzeug einen Defekt hat. Eine Leihmaschine steht aber zur Verfügung und in einer viertel Stunde kann der Start erfolgen."
Doreen kann darauf nur sagen: "Na wenigstens erfährt man was los ist."
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