Urlaub mit Folgen - Teil 20
Nach fünf Minuten kommt Yusuf dann auch. Er nimmt sie in den Arm und führt sie mit feierlicher Miene zu seinem Bett. „Setz dich doch.“, sagt er. Dann gibt er ihr einen flüchtigen Kuss und geht zu seinem Schrank.
Doreen folgt ihm mit ihren Augen und kann sich auf das alles keinen Reim machen.
Yusuf holt eine kleine Schatulle aus seiner Hosentasche und setzt sich neben Doreen aufs Bett. „Liebe Doreen.“, fängt er an zu reden. „Ich liebe dich so, wie ich noch kein Mädchen geliebt habe. Ich würde dich auf der Stelle heiraten, wenn es nur irgendwie möglich wäre. Da ich dir aber meine Zuneigung beweisen möchte, möchte ich dir diesen Ring schenken.“
Mit diesen Worten öffnet er die kleine Schachtel und holt einen Ring raus. Er nimmt ihre Hand und steckt ihr den Ring an den Finger.
Doreen kann vor Staunen kein Wort sagen.
Yusuf nutzt diese Gelegenheit und sieht ihr lang in die Augen. Eine Träne rollt ihm über die Wange. Doreen wischt sie weg und gibt ihm einen langen Kuss.
„Du bist der erste Junge, den ich weinen sehen.“, sagt sie und schaut ihn an. „Danke für den schönen Ring. Ich finde ihn wirklich hübsch. Ich liebe dich auch sehr. Ich würde sogar hier in der Türkei leben wollen.“
Beide schweigen. Im Zimmer hört man nur das Ticken vom Wecker.
Dann steht Yusuf auf und sagt: „Ich geh mich dann mal eben duschen und anziehen.“
Doreen lächelt ihn an und hält ihn an der Hand. Yusuf gibt ihr einen Kuss und verschwindet im Bad.
„Na komm. Ich muss meinen Dienst antreten.“, sagt Yusuf und will mit Doreen das Zimmer verlassen.
„Und wenn uns jemand sieht?“, fragt sie erschrocken.
„Ich will unsere Freundschaft nicht länger geheim halten. Die Liebe ist einfach zu groß. So gute Arbeit wie ich hier leiste, wird sich der Chef meine Entlassung mindestens zweimal überlegen.“
Doreen ist beruhigt und sie gehen zur Bar. Dort sagt Doreen zu Yusuf: „Ich geh mich auch anziehen. Es gibt ja gleich Abendbrot.“
Im Zimmer setzt sie sich erst einmal auf ihr Bett und sieht sich den Ring an. Sie kann sich gar nicht satt sehen. Als sie ihn abnimmt, um ihn in die Schachtel zu legen, entdeckt sie noch eine Inschrift: „IN LOVE YUSUF“. Sie lächelt selig und macht sich hübsch.
Als sie fertig ist, klopft es an der Zimmertür. Als Doreen aufmacht, fällt ihr Marika weinend in die Arme. Mit sanfter Gewalt zieht Doreen ihre Freundin ins Zimmer und lässt sie sich auf ein Bett setzen. Dort versucht sie Marika zu trösten.
Als sie sich etwas beruhigt hat, fragt Doreen: „Was ist dir denn passiert? Komm rede dich mal richtig aus. Das hilft.“
Marika versucht zu lächeln. Es kommt aber nur eine komische Grimasse zustande. „Heute. Das heißt eben vor etwa einer halben Stunde, hat mich ne Tussi angequasselt. Sie meinte Alex wäre total süß im Bett. Er hätte ihr erzählt, ich wäre total brüde und er würde mit mir Schluss machen. Als ich eben an der Bar vorbei gegangen bin, hat er mich so eigenartig angesehen. Er hat nicht mal ein kleines Lächeln für mich übrig gehabt. Stattdessen hat er mit der blöden Kuh geredet. Ich liebe ihn doch so. Heute wollte ich ihm einen Teil von meinem Kettenanhänger schenken. Du weißt schon. Das Herz.“
Doreen nickt. „Du glaubst neuerdings, was dir wildfremde Leute erzählen? Ich kläre das nachher. OK?“
Marika nickt und geht ins Bad um sich das Gesicht etwas abzuwaschen. Dann gehen die beiden Mädchen zum Abendbrot.
Doreen folgt ihm mit ihren Augen und kann sich auf das alles keinen Reim machen.
Yusuf holt eine kleine Schatulle aus seiner Hosentasche und setzt sich neben Doreen aufs Bett. „Liebe Doreen.“, fängt er an zu reden. „Ich liebe dich so, wie ich noch kein Mädchen geliebt habe. Ich würde dich auf der Stelle heiraten, wenn es nur irgendwie möglich wäre. Da ich dir aber meine Zuneigung beweisen möchte, möchte ich dir diesen Ring schenken.“
Mit diesen Worten öffnet er die kleine Schachtel und holt einen Ring raus. Er nimmt ihre Hand und steckt ihr den Ring an den Finger.
Doreen kann vor Staunen kein Wort sagen.
Yusuf nutzt diese Gelegenheit und sieht ihr lang in die Augen. Eine Träne rollt ihm über die Wange. Doreen wischt sie weg und gibt ihm einen langen Kuss.
„Du bist der erste Junge, den ich weinen sehen.“, sagt sie und schaut ihn an. „Danke für den schönen Ring. Ich finde ihn wirklich hübsch. Ich liebe dich auch sehr. Ich würde sogar hier in der Türkei leben wollen.“
Beide schweigen. Im Zimmer hört man nur das Ticken vom Wecker.
Dann steht Yusuf auf und sagt: „Ich geh mich dann mal eben duschen und anziehen.“
Doreen lächelt ihn an und hält ihn an der Hand. Yusuf gibt ihr einen Kuss und verschwindet im Bad.
„Na komm. Ich muss meinen Dienst antreten.“, sagt Yusuf und will mit Doreen das Zimmer verlassen.
„Und wenn uns jemand sieht?“, fragt sie erschrocken.
„Ich will unsere Freundschaft nicht länger geheim halten. Die Liebe ist einfach zu groß. So gute Arbeit wie ich hier leiste, wird sich der Chef meine Entlassung mindestens zweimal überlegen.“
Doreen ist beruhigt und sie gehen zur Bar. Dort sagt Doreen zu Yusuf: „Ich geh mich auch anziehen. Es gibt ja gleich Abendbrot.“
Im Zimmer setzt sie sich erst einmal auf ihr Bett und sieht sich den Ring an. Sie kann sich gar nicht satt sehen. Als sie ihn abnimmt, um ihn in die Schachtel zu legen, entdeckt sie noch eine Inschrift: „IN LOVE YUSUF“. Sie lächelt selig und macht sich hübsch.
Als sie fertig ist, klopft es an der Zimmertür. Als Doreen aufmacht, fällt ihr Marika weinend in die Arme. Mit sanfter Gewalt zieht Doreen ihre Freundin ins Zimmer und lässt sie sich auf ein Bett setzen. Dort versucht sie Marika zu trösten.
Als sie sich etwas beruhigt hat, fragt Doreen: „Was ist dir denn passiert? Komm rede dich mal richtig aus. Das hilft.“
Marika versucht zu lächeln. Es kommt aber nur eine komische Grimasse zustande. „Heute. Das heißt eben vor etwa einer halben Stunde, hat mich ne Tussi angequasselt. Sie meinte Alex wäre total süß im Bett. Er hätte ihr erzählt, ich wäre total brüde und er würde mit mir Schluss machen. Als ich eben an der Bar vorbei gegangen bin, hat er mich so eigenartig angesehen. Er hat nicht mal ein kleines Lächeln für mich übrig gehabt. Stattdessen hat er mit der blöden Kuh geredet. Ich liebe ihn doch so. Heute wollte ich ihm einen Teil von meinem Kettenanhänger schenken. Du weißt schon. Das Herz.“
Doreen nickt. „Du glaubst neuerdings, was dir wildfremde Leute erzählen? Ich kläre das nachher. OK?“
Marika nickt und geht ins Bad um sich das Gesicht etwas abzuwaschen. Dann gehen die beiden Mädchen zum Abendbrot.
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